Consarc ist bei Primärproduzenten von Sonderstählen, Superlegierungen und reaktiven Metallen sehr bekannt. Wir sind die Vorreiter beim Blockgießen mit automatisierten Vakuum-Lichtbogen-Umschmelzöfen (VLBO). Wir haben als Erste das Wiegen von Elektroden mit Wägezellen zur Verbesserung der Prozessregelung eingesetzt. Wir haben koaxiale Ofenkonstruktionen zur Minimierung ungesteuerten Rührens entwickelt. Und wir haben die Steuerungen vollständig computerisiert, um die Reproduzierbarkeit und Bedienungsfreundlichkeit zu optimieren. Benutzer von Consarc VLB-Öfen erhalten bewährte Prozesstechnik, modernste Computer-Steuerungen für optimale Reproduzierbarkeit und Bedienungsfreundlichkeit vom innovativsten und erfahrensten Anbieter der Branche.
Ofen-Konfigurationen
Consarc stellt im Wesentlichen zwei Typen von VLB-Öfen her. Der erste Typ ist für Sonderstähle und Superlegierung und der zweite ist ein reaktiver Ofen für Titan und andere hoch-reaktive Metalle. Beide Typen sind in vielen Größen und mit Produktionskapazitäten bis ca. 30.000 kg Blockgewicht erhältlich.
Der VLB-Ofen-Prozesszyklus
Der Ofen wird mit dem zu schmelzenden Material beschickt. Bei Sonderstählen und Superlegierungen wird eine Elektrode verwendet, die vorher unter Luft oder Vakuum gegossen wurde. Für primäre reaktive Metalle, wie Titan, ist es Material, das aus verdichtetem Schwamm bzw. Schrott hergestellt wurde. Der Vakuumbehälter, in dem das Schmelzen stattfindet, wird aus zwei größeren mechanischen Baugruppen gebildet, dem beweglichen Ofenkopf und der feststehenden Schmelzstation.
Der bewegliche Ofenkopf ist das Oberteil des Behälters. Ein integrierter, sehr ausgeklügelter Stempelantrieb unterstützt und steuert die Bewegung der Elektrode. Der wassergekühlte Stempel läuft durch eine Vakuumdichtung im Kopf. Die Elektrode ist am unteren Ende des Stempels angeklemmt und wird so zur Kathode im Lichtbogenschmelzvorgang.
Die feststehende Schmelzstation, der untere Teil des Vakuumbehälters, besteht aus einem entfernbaren Kupfer-Schmelztiegel, der in einem feststehenden Stahl-Wassermantel mit Führung sitzt. Die Auslegung und Konstruktion des Schmelztiegels sind für die erfolgreiche Erstarrung des umstrukturierten Metallblocks ausschlaggebend.
Sobald der Ofenkopf mit Elektrode abgesenkt und auf der Schmelzstation gesichert ist, wird ein Vakuum aufgebaut. Die Elektrode (Kathode) wird mit einem geregelten hohen Gleichstrom beaufschlagt und der Lichtbogenübersprung zwischen ihr und dem Block (Anode) schmilzt das Elektrodenmaterial mit einer voreingestellten Rate um. Der gesamte Schmelzzyklus und alle wichtigen Betriebsparameter (Strom, Spannung, Schmelzgeschwindigkeit und Lichtbogenlänge) werden automatisch überwacht und nach einem voreingestellten Schmelzrezept von Anfang bis Ende gesteuert.
Vorteile von Consarc VLB-Öfen
Bei der Consarc VLB-Methode entfallen die schwerwiegenden Probleme, die in der Vergangenheit bei herkömmlichen VLB-Verfahren auftraten. Solche Probleme waren z.B. starke Magnetfelder im Elektrodenschmelzbereich, die unkontrolliertes Metallrühren, ungleichmäßige Erstarrung und Legierungsseigerung verursacht haben. Unpräzise Positionierung der Elektrode, welche die Block-Reproduzierbarkeit und, im Falle von Titan, die Systemsicherheit beeinträchtigte. Consarc hat für alle diese Probleme Lösungen entwickelt und umgesetzt. Diese Lösungen haben sich jetzt über Jahre bewährt.
